Das Foto gibt von Calws Höhen einen Blick über die Stadt, wo 2017 im „Erneuerungsgebiet Kernstadt“ die meisten in den Landkreis Calw fließenden Städtebaufördermittel landen.

Das Foto gibt von Calws Höhen einen Blick über die Stadt, wo 2017 im „Erneuerungsgebiet Kernstadt“ die meisten in den Landkreis Calw fließenden Städtebaufördermittel landen.

Montag, 03.04.2017

Von über fünf Millionen Euro fließen 1,2 nach Calw

Thomas Blenke zeigt sich mit dem Erreichten zufrieden / Sechs Kreisgemeinden dabei


Calw/Stuttgart. „Mit dem Erreichten bin ich zufrieden“, sagt der innenpolitische Sprecher und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Thomas Blenke, zu dem, was ihm die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), über die jetzt verabschiedete Städtebauförderung des Jahres 2017 im Kreis Calw mitgeteilt hat.

Froh sei er darüber, dass sechs Kommunen, nämlich Altensteig, Bad Wildbad, Calw, Haiterbach, Schömberg und Wildberg mit erklecklichen Zuschüssen aus dem Programm rechnen dürfen, obwohl dieses erheblich überzeichnet sei. Insgesamt sind für diese Gemeinden im Kreis 5,07 Millionen Euro an Zuschüssen reserviert. Der größte Betrag soll in die Stadt Calw fließen, der allein 1,2 Millionen Euro zugesagt werden.

Besondere Förderschwerpunkte des Programms sind die Schaffung von Wohnraum durch Umnutzung, Modernisierung sowie Aktivierung bracher Flächen und von leerstehenden Immobilien. „Da zeigen unsere Städte und Gemeinden, dass sie mit überlegtem und zielstrebigem Vorgehen für die Innenentwicklung, die Ortskerne und damit die Bevölkerung sorgen; das Land unterstreicht, dass es gerade auch den ländlichen Raum nicht hängen lässt,“ bilanziert Blenke.

Bedient wird in Calw das „Erneuerungsgebiet Kernstadt“. Mit je 900.000 Euro kommen in Altensteig die untere Stadt, in Bad Wildbad „Calmbach III“ und in Haiterbach der Bereich „Stadtkern III“ zum Zug. Eine halbe Million gibt es für das „Ortszentrum III“ in Schömberg. Gleich zwei Gebiete werden in Wildberg gefördert, wo mit 270.000 Euro Sulz am Eck und mit 400.000 Euro der Ortskern Schönbronn berücksichtigt werden.

Die Finanzhilfen im Rahmen der diesjährigen Städtebauförderung liegen landesweit bei insgesamt 252,9 Millionen Euro. Davon stammen 135,2 Millionen aus Landes- und 101,25 Millionen aus Bundesmitteln. Der Rest sind Rücklaufgelder. „Die Städtebauförderung des Landes ist nicht nur städtebaulich, sondern auch sozial- und kommunalpolitisch von großer Bedeutung und schafft nicht zuletzt Arbeitsplätze. Deshalb haben wir 2017 die Mittel nochmals erhöht“, sind sich Hoffmeister-Kraut und Blenke einig.

 

 

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