Schilder warnen auf der auf 7,5 Tonnen beschränkten K 4300 zwischen Gechingen und Sieben Tannen vor Straßenschäden

Schilder warnen auf der auf 7,5 Tonnen beschränkten K 4300 zwischen Gechingen und Sieben Tannen vor Straßenschäden

Mittwoch, 03.05.2017

Endlich kann Ausbau der K 4300 gestartet werden

Straßenbau | Mehrere Orte profitieren / Maßnahmen entlang der Hessebahn unter Vorbehalt


Gechingen/Gäu. Die Kreisstraße 4300 zwischen Gechingen und der Bundesstraße 296 wurde ins jetzt verabschiedete Programm 2017 des Landes zur Förderung des kommunalen Straßenbaues aufgenommen. Dies teilt der innenpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Blenke, mit. Er erklärt: „Dass dies endlich erreicht ist, darüber bin ich sehr froh, denn diese Strecke entlastet nach Fertigstellung gleich mehrere Ortschaften.“

Blenke sieht sich mit einer langjährigen Forderung am Ziel. Seit mehr als 35 Jahren wird der schlechte Zustand der Strecke beklagt, die schon um 1980 zwischen dem Gewerbegebiet von Gechingen und dem Kreisel bei dem Platz Sieben Tannen für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt wurde. Das 3,5 Kilometer lange Straßenstück ist nicht nur mit 4,80 bis 5,20 Metern zu schmal, sondern hat auch einen schlechten Unterbau und ist dementsprechend als Holperpiste bekannt. Schwere Unfälle zogen deshalb die Tonnagebeschränkung nach sich.

„Stattdessen müssen sich die Lastwagen, deren Zahl mit der Entwicklung des Gechinger Gewerbegebiets stetig wächst, durch den Ort quälen“, beklagt Blenke. Wenn die Kreisstraße ausgebaut ist, besteht die Möglichkeit, ohne Benutzung einer Ortsdurchfahrt vom Gewerbegebiet über die Anschlussstelle Gärtringen auf die Autobahn zu gelangen. Es werden damit gleich mehrere Nachbarorte von Gechingen vor allem vom Schwerverkehr entlastet. Eingeplant hat das Land einen Zuschuss von 1,504 Millionen zu den vom Bauträger Landkreis Calw veranschlagten 3,007 Millionen Euro Gesamtkosten.

Nach dem Landesverkehrsgesetz hat das Verkehrsministerium jetzt insgesamt 106 Millionen Euro zur landesweiten Unterstützung des kommunalen Straßenbaus der Kreise und Gemeinden freigegeben. Darunter sind für den Kreis Calw weitere Mittel, die als Bauträgern den Gemeinden Althengstett und Ostelsheim sowie dem Landkreis Calw zugute kommen sollen.

Diese stehen im Zusammenhang mit der Hermann-Hesse-Bahn bereit. Vermerkt ist in den Listen des Ministeriums jeweils: „Vorbehaltlich einer Verständigung aus dem derzeit stattfindenden Mediationsverfahren“. Genannt sind fünf Maßnahmen zur Sicherung und Wiederherstellung von Bahnübergängen oder mit der Bahn zusammenhängende Vorhaben an Straßen. Diese lösen bei Gesamtkosten von 3,025 Millionen Zuschüsse von einer runden Million Euro allein aus diesem Programm aus.

„Ein Auge werde ich darauf haben, ob es Rücklaufmittel gibt“, erklärt Blenke. Denn ein Platz auf der Warteliste ist für diesen Fall 2017 für die Ortsdurchfahrt des Bad Wildbader Stadtteils Aichelberg gesichert. Als Betreuungsabgeordneter für den Enzkreis hat Blenke die gute Nachricht, dass in Schwann ein Unfallschwerpunkt beseitigt werden kann: Für 1,146 Millionen Euro wird dort von Kreis und Land gemeinsam ein Verkehrsknotenpunkt zu einem Kreisel umgebaut, wofür dem Landkreis für seinen Anteil 172.000 Euro zufließen.

Download: Pressemitteilung kommunaler Straßenbau

 

 

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