Bei Besichtigung des Birkenhofes sind (von rechts) Gerd Phillip, Rügen Leicht, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, Viktoria Schmid, MdL Thomas Blenke, Karen Phillip und Uli Hauser zu sehen

Bei Besichtigung des Birkenhofes sind (von rechts) Gerd Phillip, Rügen Leicht, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, Viktoria Schmid, MdL Thomas Blenke, Karen Phillip und Uli Hauser zu sehen

Dienstag, 11.07.2017

CDU-Fraktionsvize und Staatssekretärin auf dem Birkenhof

Blenke und Gurr-Hirsch sehen beeindruckenden landwirtschaftlichen Betrieb


Neuhausen. „Wir haben einen beeindruckenden landwirtschaftlichen Betrieb kennengelernt, der sich mutig zu einem bedeutenden Pferdezentrum entwickelt hat und schwierige Phasen positiv überwindet“, war das Fazit, das am Ende des Besuchs auf dem Birkenhof in Neuhausen der innenpolitische Sprecher und stellvertretende  CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Thomas Blenke, zusammen mit der parlamentarischen Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, zog.

Blenke wollte als Betreuungsabgeordneter mit seiner Fraktionskollegin und Fachfrau aus dem betreffenden Ressort bei einer Rundreise im Enzkreis und Landkreis Calw Informationen an der Basis sammeln, die beide für die zu treffenden Entscheidungen bei der politischen Arbeit als wichtige Voraussetzung sehen. Sie wollten auch hören, wo vielleicht der Schuh drückt. Am Gespräch auf dem Birkenhof waren neben der Familie Philipp der Vorsitzende des Kreisbauernverbands Enzkreis, Uli Hauser aus Eisingen, Neuhausens CDU-Ortsvereins-Vorsitzender, Rügen Leicht, sowie die frühere CDU-Abgeordnete des Enzkreises, heute Blenkes Büroleiterin, Viktoria Schmid, beteiligt.

Bei der Führung auf dem Hof erläuterte Gerd Phillipp, der zusammen mit seiner Frau Karen – beide sind Agraringenieure – den Betrieb führt, der Pferdebereich als wirtschaftlicher Teil müsse das Unternehmen tragen. Im landwirtschaftlichen Bereich seien in diesem Jahr wiederholt keine kostendeckenden Ergebnisse zu erwarten. Vor 30 Jahren hat das Ehepaar den Hof übernommen. In der Zeit der BSE-Krise wurde von der Rinderhaltung auf Pferde umgestellt. Heute gibt es 60 helle Pferdeboxen. Auch eine erfolgreiche Pferdezucht wird betrieben.

Erstklassige Voraussetzungen für die Vierbeiner und ihre Reiter bieten eine große Reithalle, Longierhalle, Reit- und Springplatz, dazu helle Boxen und ein weites Gelände zum Ausreiten. Von der Pferdedusche bis zum -solarium fehlt es an nichts. Vor allem in der kalten Jahreszeit sind – auch dank der Winterkoppel – alle Boxen ausgebucht. Fachkräfte und Reitlehrer gehören zum Team. Bis zu 500 Tonnen Vorrat fasst die Getreidehalle. Zum Service gehört auch ein Laden für Futtermittel.

Die Landwirte müssen heute mit vielerlei Anträgen und Vorschriften umgehen. Da gibt es auch schon einmal das konkrete Problem, dass in den staatlichen digitalen Programmen sich für den Fachmann widersprechende Dinge – wie etwa bei der fünfgliedrigen Fruchtfolge unverständlicherweise der Herbidverzicht – bei Antragstellung keine Fehlermeldung erzeugen. Die Staatssekretärin versprach, sich darum – und manches andere – zusammen mit Thomas Blenke anzunehmen.

Vom Natur- und Gewässerschutz über das Krähenproblem bis zur erstrebenswerten stärkeren Subsidiarität der EU wurde noch manches thematisiert, ehe die Besucher zu einem Gespräch mit Bürgermeistern in die Gäugemeinde Althengstett und danach zu einer „politischen Weinprobe“ in den Nordschwarzwaldort Würzbach weiterzogen.

 

 

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