Bei der Betriebsführung im Gespräch (von rechts): Jutta Elsner, MdL Thomas Blenke, Thomas Elsner, Carl Hirsch, Ingrid Bauer, MdL Claus Paal, Nadine Becker und Bürgermeister Jürgen Fuchs

Bei der Betriebsführung im Gespräch (von rechts): Jutta Elsner, MdL Thomas Blenke, Thomas Elsner, Carl Hirsch, Ingrid Bauer, MdL Claus Paal, Nadine Becker und Bürgermeister Jürgen Fuchs

Montag, 18.09.2017

Abgeordnete Blenke und Paal erkunden Elsner Elektronik

Herausragendes Unternehmen mit anerkanntem KNX-Prüflabor in zukunftsträchtiger Branche


Ostelsheim. Der Funke sprang sofort über beim Besuch der Elsner Elektronik in Ostelsheim. Kaum war die Gruppe um den innenpolitischen Sprecher und stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, den Calwer Abgeordneten Thomas Blenke, und  seinen Kollegen und wirtschaftspolitischen Sprecher der Fraktion,  Claus Paal aus Schorndorf, beim Informationsbesuch von den Firmengründern und Geschäftsführern Jutta und Thomas Elsner herzlich begrüßt, stand man auch schon mitten in einem Fachgespräch.

Da war von Schnittstellen, dem hauseigenen KNX-Prüflabor oder Steuerungen über Bedienerplattformen und das Smartphone die Rede, noch ehe man im Besprechungszimmer saß. Die Fachleute tauschten sich aus, die anderen Begleiter konnten über so manche Möglichkeit, die das Haus Elsner herstellt, staunen. „Mir ist es wichtig,  bewusst zu machen, welche Unternehmen in unserem ländlichen Raum Herausragendes leisten“, sagte Thomas Blenke, zu dessen Aufgabenfeld im Landtag auch der dem Innenministerium obliegende Bereich Digitalisierung gehört.

Was ist KNX, wird sich mancher Leser fragen? Zwischen einem Elektrogerät und dem Stromnetz wird ein Steuerungsgerät eingebaut. Dieses, auch Aktor genannt, ist an den KNX-Bus, wie sich die Verbindungsstelle verschiedenster Geräte nennt, angeschlossen und erhält von ihm Daten übermittelt. Diese stammen entweder direkt von einem Sensor (zum Beispiel Schalter, Helligkeits-, Temperatur-Sensor) oder indirekt von einem Computer, der zeitgesteuerte Schaltungen regelt und sonstige Auswertungen von Sensordaten je nach Programmierung übernimmt und Aktoren entsprechend ansteuert. Solche Geräte und Steuerungen entwickelt und baut die Elsner Elektronik und ist dafür als Prüflabor für Funktions- und Standardprüfungen zugelassen.

Das Unternehmen entwickelt alle seine Produkte am Firmensitz in Ostelsheim und fertigt diese von A bis Z. 60 Mitarbeiter kümmern sich um Entwicklung, Produktion, Handel und Service. Ob das mit dem unbeweglichen Windsensor und Außentemperaturmesser gekoppelte Raumklimasystem oder die digitale Zugangskontrolle, alles wird vernetzt und auf das Projekt zugeschnitten. Paal, selber Unternehmer, wollte wissen: „Wer sind Ihre Kunden?“ Meist sind dies der Großhandel oder auch Endkunden. Viele Planer berücksichtigen die zuverlässige Fachfirma in ihren Ausschreibungen.

Elsners Arbeitskräfte kommen zu einem guten Teil aus benachbarten Kreisgebieten. Zur Gewinnung von Ingenieuren und Auszubildenden – derzeit sind es neun Nachwuchskräfte – bestehen gute Verbindungen zur Universität Stuttgart und Schulen. Als das Ehepaar Elsner 1990 in Gechingen in einem Kinderzimmer in die Selbständigkeit startete, dachte noch niemand daran, dass 2017 Ostelsheims Bürgermeister Jürgen Fuchs stolz feststellen könnte, mit der Elsner Elektronik den größten Betrieb in der Gemeinde zu haben.

Weitere interessierte Begleiter der beiden Abgeordneten waren die stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Carl Hirsch sowie seine Kollegin Ingrid Bauer, die gleichzeitig CDU-Gemeindeverbands-Chefin für Gechingen/Ostelsheim ist. Die parlamentarische Beraterin Nadine Becker vervollständigte den interessierten Kreis. Thomas Blenke sprach im Namen aller, als er am Ende der Betriebsführung den Nachmittag als „Einblick in eine zukunftsträchtige Branche in einem gut aufgestellten Unternehmen und Gewinn für die Besucher“ bezeichnete.

 

 

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