„Ohne Moos nix los“, steht auf einer Tafel der Ausstellung im Infozentrum, vor der Thomas Blenke (Mitte) an Kristina Schreier, assistiert von Friedebert Keck, Sylvia Felder und Klaus Mack (von links), symbolisch eine Handvoll der Sporenpflanzen überreicht

„Ohne Moos nix los“, steht auf einer Tafel der Ausstellung im Infozentrum, vor der Thomas Blenke (Mitte) an Kristina Schreier, assistiert von Friedebert Keck, Sylvia Felder und Klaus Mack (von links), symbolisch eine Handvoll der Sporenpflanzen überreicht

Montag, 11.12.2017

CDU-MdLs Blenke und Felder bringen gute Botschaft

Es gibt Geld zur Planung der Weiterentwicklung des Infozentrums in Kaltenbronn


Kaltenbronn/Bad Wildbad. Ein Anfang zur Weiterentwicklung des Infozentrums Kaltenbronn ist gemacht: Der stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Blenke, und seine Kollegin Sylvia Felder aus dem Kreis Rastatt brachten der Leiterin, Kristina Schreier, in Form einer Zusage von 30.000 Euro aus dem Doppelhaushalt 2018/19 des Landes die gute Botschaft im Rahmen eines Pressegesprächs.

Thomas Blenke und Sylvia Felder hatten sich in der CDU-Fraktion für dieses Vorhaben stark gemacht und sind dort auf offene Ohren gestoßen. Man wolle den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord durch die Belastungen aus den Aufgaben für den Nationalpark nicht ins Hintertreffen geraten lassen, hoben sie hervor. Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack unterstrich, mit dem Geld solle eine Planung erstellt werden, die genauso die Weiterentwicklung vom Info-Zentrum zum Naturparkhaus beinhalten könne, wie einen Masterplan Kaltenbronn um dieses.

Als stellvertretender Vorsitzender des die bestehende Einrichtung tragenden Zweckverbands hatte Mack den Bedarf an Blenke herangetragen. Sein damaliger, inzwischen im Ruhestand befindlicher Gernsbacher Kollege Dieter Knittel – diese Stadt vertrat Bürgermeister-Stellvertreter Friedebert Keck – hatte am gleichen Strang gezogen und sich an Felber gewandt. Die Planung soll aus einer ganzen Reihe im Raum stehender Ideen heraus entwickelt werden.

Mack erinnerte an die Gründung des Infozentrums und dessen Inbetriebnahme vor genau zehn Jahren. Anstatt drei Naturpark-Portalgemeinden zu werden, hätten damals Bad Wildbad, Enzklösterle und Gernsbach in einem Zweckverband gemeinsame Sache gemacht und mit Unterstützung vom Land und den Landkreisen sowie Mitteln aus dem Leader-Programm das Infozentrum im Naturpark auf Markung Gernsbach an der Bad Wildbader und alten badisch-württembergischen Grenze entwickelt. Sein Dank gelte den beiden Abgeordneten für die Unterstützung bei Fortschreibung einer Erfolgsgeschichte.

Vielleicht ergebe sich eine Weiterentwicklung des Naturparks über Naturparkhäuser, zu dem das Infozentrum eines werden könne. Vielleicht sei eine nochmalige Erweiterung nach der 2013 mit einem Auerhahnpavillon geschaffenen für die jährlich 300.000 nach Kaltenbronn kommenden Besucher sinnvoll. Ins Auge gefasst könne auch werden, das eine oder andere Angebot zu erneuern oder die Naturpark-Schulen in der Bäderstadt und im Murgtal zu verknüpfen. Sobald die Mittel freigegeben seien, werde an die Erarbeitung konkreter Pläne gegangen.

Kristina Schreier zeigte sich froh über die Unterstützung aus der Politik. Sie unterstrich die ihr wichtige Verbindung, die der Naturpark zwischen Mensch und Natur schafft und fördert. Dies sei ein Unterschied zum Nationalpark, stellten Thomas Blenke und Sylvia Felder fest, wo eben die Natur Vorrang habe. Zur Ausstellung gehört eine Ecke im Infozentrum, über der in großen Lettern steht: „Ohne Moos nix los“. In genau dieser überreichte Thomas Blenke an Kristina Schreier, assistiert von den anderen Teilnehmern, symbolisch eine Handvoll der Sporenpflanzen.

 

 

zurück zur Übersicht »