Unter dem Weihnachtsbaum aus dem Enztal haben sich zum Gruppenbild versammelt (v. l.): Nych, Blenke, Heidelbeerprinzessin, Koch, Landtagspräsidentin Aras, Waldkönigin, Innenminister Strobl, Klenk, Mack, CDU-Fraktionschef Reinhart und Pauli

Unter dem Weihnachtsbaum aus dem Enztal haben sich zum Gruppenbild versammelt (v. l.): Nych, Blenke, Heidelbeerprinzessin, Koch, Landtagspräsidentin Aras, Waldkönigin, Innenminister Strobl, Klenk, Mack, CDU-Fraktionschef Reinhart und Pauli

Dienstag, 19.12.2017

Präsidenten danken Gemeinden und MdL Blenke für prächtigen Weihnachtsbaum


Im 17. Jahr ziere auf Initiative des Abgeordneten Thomas Blenke (CDU) ein Weihnachtsbaum aus dem Schwarzwald den Landtag, sagte der amtierende Landtags-Vizepräsident Wilfried Klenk (CDU) und leitete damit nach langer Beratung von Teil-Haushaltsplänen zur späten Mittagspause des Landtags über. Er lade zur Übergabefeier im Foyer mit den Vertretern aus Bad Wildbad, Enzklösterle und Höfen ein.

Um den prächtigen Baum hatten sich rund 150 Abgeordnete und Interessierte versammelt, als Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) ebenfalls dem innenpolitischen Sprecher und stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Blenke sowie den Angereisten dankte. Das Enztal vertraten neben Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack und Tourismuschef Stephan Köhl zusammen mit Enzklösterles Bürgermeisterin Petra Nych auch Heidelbeerprinzessin Hannah Winz, für die Gemeinde Höfen Bürgermeister-Stellvertreter Hartmut Koch und Rathaus-Mitarbeiterin Claudia Albrecht. Unter den Teilnehmern der Feier waren Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und mehrere Minister.

Die im 19. Jahrhundert entstandene Tradition einen Baum zum höchsten kirchlichen Feiertag in die Wohnung zu stellen, sei vielleicht mit dem Wunsch verbunden gewesen, ein Stück Natur hereinzuholen, sagte die Landtagpräsidentin. Eigentliche Botschaft bleibe das Fest des Friedens. Wohl die vorangegangenen Stunden im Kopf, wo teils heftig diskutiert wurde, unterstrich sie, es gelte, um den richtigen Weg zu streiten, aber dabei nicht zu Feinden zu werden. Umrahmt wurde die Feierstunde klangvoll vom Landtagschor. Ins Schlusslied der Sängerinnen und Sänger, „O du fröhliche“, stimmten viele im Foyer unaufgefordert ein.

Bisher lieferten ja die Enztal-Gemeinden immer zwei Weihnachtsbäume, von denen einer die Eingangshalle des Abgeordnetenhauses schräg gegenüber vom Landtagsgebäude schmückte. Dieser kam diesmal mit der Waldkönigin Ramona Rauch, begleitet von Zollern-Alb-Landrat Günther-Martin Pauli und Bürgermeister Thomas Miller aus Rosenfeld. Diese Gruppe feierte deshalb unter der bunt geschmückten Schwarzwaldtanne mit und kam durch die Waldkönigin zu Wort. Sie habe den anderen Baum selber gefällt, erklärte die Vertreterin von 1,3 Millionen Hektar Wald im Land, die Forstwirtschaft studiert.

Bürgermeister Klaus Mack sprach zu den Teilnehmern der Feier für die beteiligten Enztal-Gemeinden. Er danke für den würdevollen Rahmen. Der Baum stamme aus dem Stadtwald. Wenn auch das Einheitsforstamt nicht weiterbestehe, verspreche er einen solchen auch fürs nächste Jahr. In seinen weiteren, mit Beifall aufgenommenen Ausführungen vergas er nicht, die Möglichkeiten in der Tourismusdestination Enztal herauszustreichen. Deren Vorzüge konnten, was die Gaumenreize betrifft, auch gekostet werden. Das Restaurant Schwarzwaldhof der Familie Hammann aus Enzklösterle hielt dazu Spezialitäten bereit.

Immer wieder einmal schaute schon während der Beratungen ein Regierungsmitglied oder Abgeordneter kurz vorbei, was durch manch interessantes Gespräch die Wartezeit verkürzte. Auch das ausgelegte Informationsmaterial blieb nicht liegen. Sicher sprach Staatssekretärin Gerlinde Gurr-Hirsch (CDU) als eine der frühen Besucherinnen für viele, als sie zur Heidelbeerprinzessin und ihren Helferinnen, den Verwaltungspraktikantinnen Luisa Koch (Bad Wildbad) und Madleen Kern (Enzklösterle) sagte: „Es freut mich, dass Sie wieder da sind!“ 

 

 

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