Von Links: Leiter des Polizeireviers Calw Volker Walter, Polizeibeamter Maximilian Wörn mit Bodycam, Thomas Blenke, stellvertretender Revierleiter Thomas Huber

Von Links: Leiter des Polizeireviers Calw Volker Walter, Polizeibeamter Maximilian Wörn mit Bodycam, Thomas Blenke, stellvertretender Revierleiter Thomas Huber

Dienstag, 03.12.2019

Erfahrungen mit den Bodycams


Calw. „Die Erfahrungen mit den Bodycams seit ihrer Einführung auf den Polizeirevieren des Landes vor rund einem halben Jahr sind extrem gut. Diese Geräte tragen  zur Deeskalation bei und schützen vor allem die Beamten“. Dieses Fazit zieht Thomas Blenke, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, bei einem Besuch des Polizeireviers Calw.
Jede Streife hat eine solche Bodycam dabei, die einer der beiden Polizisten sichtbar an der Uniform trägt. Sie nimmt laufend Bild und Ton auf. Die Aufnahmen werden jeweils nach einer Minute überspielt. Droht eine Eskalation, schaltet der Beamte auf ständige Aufnahme und macht Betroffene zugleich darauf aufmerksam.
Bislang können Bodycams nur im öffentlichen Raum eingesetzt werden. Das heißt, dass sie nur unter freiem Himmel und nicht in Gebäuden verwendet werden dürfen. Wie Blenke berichtet, möchte die CDU im Zuge der anstehenden Änderungen des Polizeigesetzes erreichen, dass diese Geräte auch in öffentlichen Gebäuden und möglichst auch in privaten Räumen zum Einsatz kommen können. So kann sich der Abgeordnete für den Kreis Calw beispielsweise gut vorstellen, dass dadurch ein randalierender Ehemann, der seine Frau bedroht, schnell zur Raison gebracht werden kann. Das lasse sich jedenfalls aus den Erfahrungen im öffentlichen Raum schließen.
Beamte des Polizeireviers Calw berichten, dass die Bevölkerung durchaus positiv auf die Bodycams reagiert. Die Technik sei gut,  Bild und Ton werden in guter Qualität wiedergegeben.

 

 

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