Thomas Blenke (links) und Florian Kling.

Thomas Blenke (links) und Florian Kling.

Montag, 20.01.2020

Antrittsbesuch beim neuen Oberbürgermeister aus Calw Herrn Florian Kling


Calw. Das ging ja schnell. Thomas Blenke, CDU-Landtagsabgeordneter für den Kreis Calw, freut sich, dass er nur wenige Wochen nach Amtsantritt des neuen Calwer Oberbürgermeisters Florian Kling zu einem ersten Gespräch eingeladen wurde. Beide sicherten sich eine enge Zusammenarbeit im Interesse der Stadt zu. 

Blenke strebt eine möglichst zügige Realisierung des Neubaus des Polizeigebäudes im Hirsauer Wiesenweg auf dem Gelände der Firma Alber an. Der Abgeordnete möchte das Vorhaben, dessen Fertigstellung bislang frühestens 2026 geplant ist, beschleunigen. 

Dafür bestehen aus Klings Sicht gute Chancen. Der OB verwies in diesem Zusammenhang auf das Sanierungsgebiet „Nördlicher Stadteingang“, in dem der geplante Neubau der Polizei liegt. Kling zeigte sich in dem Gespräch erfreut, dass die Kriminalpolizeidirektion des neu gebildeten Polizeipräsidiums Pforzheim nach Calw gekommen ist und ihre Arbeit schon am 1. Januar aufgenommen hat. 

Bislang sind die rund 100 Beamten auf vier Standorte in der Hesse-Stadt (Bahnhofstraße, Schloßberg, Hirsauer Wiesenweg und Badstraße) verteilt -  für Blenke ein „suboptimaler Zustand“. Die Direktion soll in dem Neubau auf dem Alber-Gelände zusammengeführt werden. Auch das Calwer Polizeirevier, das sich derzeit auf dem Schloßberg befindet, soll dann dort seinen Platz finden.

Blenke, der auch stellvertretender Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion ist, hob die Bedeutung der dezentralen Struktur des Polizeipräsidiums Pforzheim hervor. Dadurch, dass sich die Kriminalpolizeidirektion  in Calw befinde, werde der Zusammenhalt in der Region Nordschwarzwald gestärkt.

Blenke sagte Kling zudem die Unterstützung bei dessen Vorhaben zu, den Katastrophenschutz zu stärken. Der neue Calwer OB wies darauf hin, dass die Abhängigkeit vom Stromnetz im Zuge der Energiewende, des Klimawandels und der Digitalisierung zunehmend größer werde. In einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und Stadt gelte es, Vorsorge zu treffen und auch die Bevölkerung mitzunehmen.  Kling nennt Beispiele: „Ohne Strom sind keine Notrufe mehr möglich und auch das Abwassersystem ist auf Elektrizität angewiesen.“ Calw sei mit seinen Stadtwerken und der ENCW Energie Calw GmbH für ein Pilotprojekt  geeignet, um zu zeigen, wie sich solche Vorsorgemaßnahmen verbessern lassen. Blenke sagte, sobald es eine Konzeption gebe,  werde er sie an das Innenministerium weiterleiten.

 

 

zurück zur Übersicht »