Von links: Thomas Blenke, Ricarda Becker, Rolf Berlin, René Skiba

Von links: Thomas Blenke, Ricarda Becker, Rolf Berlin, René Skiba

Freitag, 15.05.2020

Thomas Blenke: Dehoga und Politik versuchen, Krise gemeinsam zu meistern


Kreis Calw. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) und die Politik stellen sich gemeinsam der Corona-Krise. Von den Auswirkungen der Pandemie sind Gastronomie und Hotellerie besonders stark betroffen.

Thomas Blenke, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, wies im Gespräch mit Rolf Berlin, Vorsitzender der Dehoga-Kreisstelle Calw und René Skiba, Geschäftsführer der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald, sowie Ricarda Becker, stellvertretende Hoteldirektorin im Hotel Therme Bad Teinach-Zavelstein, darauf hin, dass Tourismusminister Guido Wolf, Kultusministerin Susanne Eisenmann und der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Reinhart (alle CDU) sich für eine unmittelbare Finanzhilfe des Landes Baden-Württemberg für die Branche im Umfang von 328 Millionen Euro einsetzen. Zudem soll es nach dem 4. Mai erste Lockerungen für Hotels und Gastronomie geben, sofern sich die Infektionszahlen weiterhin positiv entwickeln. Finanzhilfen und Lockerungen bedürfen, so Blenke, noch der Abstimmung mit dem Koalitionspartner.
Des Weiteren regte Thomas Blenke MdL an, dass alle Wirtschaftsförderprogramme überprüft werden sollen, um Corona-bedingte Schäden besser ausgleichen zu können.

Berlin lobte in dem Gespräch die gute Zusammenarbeit mit der Politik in einer ausgesprochen schwierigen Situation. Er bedankte sich bei Blenke für die verlässliche Betreuung in den vergangenen Wochen. Die von Wolf, Eisenmann und Reinhart angestrebten Finanzhilfen gingen auch in ihrer Höhe in die richtige Richtung. Der Dehoga-Kreisvorsitzende betonte, dass eine Lockerung der Maßnahmen den Betrieben möglichst frühzeitig mitgeteilt werden sollte, weil es eine gewisse Vorlaufzeit, zum Beispiel beim Einkauf, benötigt werde.

Skiba wies darauf hin, dass der Tourismus einer differenzierten Betrachtungsweise bedarf. So ergäben sich beispielsweise für Ferienwohnungen andere Voraussetzungen wie für Hotels. Skiba sieht durchaus Chancen für eine steigende Nachfrage im Inlandstourismus. Es werde nach Möglichkeiten gesucht, Besucherströme in touristischen Einrichtungen zu regulieren.   

Ricarda Becke wies in dem Gespräch mit Blenke, Berlin und Skiba darauf hin, dass Hygienekonzepte für Hotels bereits stehen.

 

 

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