MdL Thomas Blenke

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Freitag, 15.05.2020

Kreis Calw. Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind von der Corona-Krise besonders stark betroffen.


Kreis Calw. Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind von der Corona-Krise besonders stark betroffen. Deshalb ist Thomas Blenke laufend mit allen wichtigen wirtschaftlichen Akteuren in seinem Wahlkreis Calw im Gespräch. Sich um die wirtschaftlichen Auswirkungen vor Ort zu kümmern, sei für die betroffenen Betriebe ein wichtiges Signal, teilt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion mit.

Auf Hotellerie und Gastronomie mit ihren zumeist familiengeführten Betrieben entfallen rund 30 Prozent der Wirtschaftskraft in der Region Nordschwarzwald. Ihnen müsse genauso wie Handwerk und Einzelhandel unbürokratisch und schnell finanziell geholfen werden. Insbesondere unterstützt Blenke den Vorschlag von Susanne Eisenmann, CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2021, einen Nothilfefonds von fünf Milliarden Euro einzurichten. Damit soll den kleineren Unternehmen geholfen werden. Diese Hilfen würden nicht als Kredit gewährt, sondern als verlorener Zuschuss. Das Geld muss also nicht zurückgezahlt werden. Das sei, so Blenke, deshalb besonders wichtig, um die Liquidität der Betriebe zu erhalten.  Es gelte die Nöte der Menschen in den Blick zu nehmen und es müssten mutige Entscheidungen getroffen werden.

Zudem verweist Blenke darauf, dass auch
das Land Baden-Württemberg einen wirksamen Instrumentenkasten zur Krisenabwehr bereit hält.  Er teilt die Auffassung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Reinhardt, dass auch die Risikorücklagen im Landeshaushalt in voller Höhe aktiviert werden sollten.
Zudem weist der Abgeordnete für den Wahlkreis Calw darauf hin, dass das Land Baden-Württemberg durch die Programme der L-Bank und der Bürgschaftsbank gut gerüstet ist.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) habe darauf hingewiesen, dass Anträge, die durch die Corona-Krise bedingt sind, bevorzugt, unbürokratisch und rasch von den beiden Instituten abgearbeitet werden.  Die Anträge werden über die Hausbanken gestellt. Laut Blenke können Liquiditätshilfen und Bürgschaften gewährt werden. Hoffmeister-Kraut will in Gesprächen mit dem Finanzministerium erreichen, dass angesichts der Auswirkungen der Pandemie die Bürgschaftsquote von 50 auf 80 Prozent erhöht wird.

Blenke weist darauf hin, dass es nähere Informationen zu den Fördermaßnahmen auf der Webseite des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums gibt  (www.wm.baden-wuerttemberg.de). Dort finden sich auch alle Einzelheiten zu den Maßnahmen des Bundes, wie etwa die Beantragung für Kurzarbeitergeld.

 

 

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