Von links: Udo Raisch, Marcel Kiefer (Produktionsleiter Medentika), Bernd Gaddum, Thomas Blenke, Ricarda Becker, Bernhard Plappert

Von links: Udo Raisch, Marcel Kiefer (Produktionsleiter Medentika), Bernd Gaddum, Thomas Blenke, Ricarda Becker, Bernhard Plappert

Montag, 26.10.2020

Besuch auf der Baustelle der Medentika GmbH im Interkommunalen Gewerbegebiet (IKG) Würzbacher Kreuz


Calw/Oberreichenbach/Bad Teinach-Zavelstein. „Das ist genau das, was wir immer sagen“, strahlt Thomas Blenke, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Bei seinem Besuch auf der Baustelle der Medentika GmbH im Interkommunalen Gewerbegebiet (IKG) Würzbacher Kreuz schwärmt der Geschäftsführende Gesellschafter Bernd Gaddum geradezu von den Vorzügen des ländlichen Raums. Qualifizierte Mitarbeiter seien leichter zu finden, Wohnraum noch bezahlbar. Und deshalb zieht der Hersteller von Zahnprothetik und Implantaten mit seinen derzeit 35 Mitarbeitern aus Renningen und damit aus dem Speckgürtel um Stuttgart/Böblingen in den Nordschwarzwald um.

Dabei liege der Standort gar nicht mal ungünstig, so Gaddum und spricht von sternförmigen Zufahrtswegen. Blenke weist auf die „Sandwich-Lage“ seines Wahlkreises Calw zwischen den Großräumen Mittlerer Oberrhein, Stuttgart und Pforzheim hin: „Wie  das bei einem Sandwich nun mal so ist: Das Beste sitzt in der Mitte“.

Medentika investiert in dem IKG, das von den Städten Calw und Bad Teinach-Zavelstein sowie der Gemeinde Oberreichenbach betrieben wird,  knapp acht Millionen Euro. Es entstehen Räume für die Produktion und für Schulungen.

Und das Unternehmen floriert. Seit der Gründung 2005 habe das jährliche Wachstum im Durchschnitt 25 Prozent betragen.

Um die Implantate und Aufbauten weltweit besser vertreiben zu können, ist seit 2016 die Straumann Group (Basel) an Medentika beteiligt. Das Unternehmen beschäftigt 7600 Mitarbeiter, setzte 2019 rund 1,6 Milliarden Schweizer Franken um und ist ein weltweit tätiger Anbieter von Technologien und Lösungen für die Implantologie sowie die restaurative und regenerative Zahnmedizin.

Im März und April habe sich die Schließung der Zahnarztpraxen im Zuge der Corona-Pandemie bei Medentika negativ ausgewirkt, sagte Gaddum, inzwischen gehe es aber wieder aufwärts. Und so plant das Unternehmen mit Hauptsitz in Hügelsheim (Kreis Rastatt) weiter zu expandieren. Man hat sich Optionen für weitere Grundstücke am Würzbacher Kreuz einräumen lassen. Der Medentika-Chef stellt klar: „Wir werden auch künftig in dem Land produzieren, in dem wir leben.“ Erzeugnisse „Made in Germany“ genießen seiner Beobachtung nach weltweit nach wie vor einen hervorragenden Ruf.  

„Auf so einen wichtigen Player haben wir gewartet“, freute sich Ricarda Becker, Vorsitzend des CDU-Stadtverbands Calw, zu den hohen Investitionen, die Medentika am Würzbacher Kreuz tätigt. „Schön, dass Sie zu uns kommen“, lautete das Fazit von Thomas Blenke. Der Abgeordnete wurde  zudem von den Calwer CDU-Gemeinderäten Bernhard Plappert und Udo Raisch begleitet.

 

 

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